News Shop Archiv Info
aktueller_titel.gif (11261 bytes)

Schlechtflieger.de

Ausgabe 24

Ausgabe 23

Ausgabe 22

Ausgabe 21

Ausgabe 20

Ausgabe 19

Ausgabe 18

Ausgabe 17

Ausgabe 16

Ausgabe 15

Ausgabe 14

Ausgabe 12

Ausgabe 11

Ausgabe 10

Ausgabe 9

Ausgabe 8

Ausgabe 7

Ausgabe 6

Ausgabe 5

Ausgabe 4

Ausgabe 3

Ausgabe 2

Ausgabe 1

Ausgabe 0

Mauritius Guide


- Meteo:
Volker Schwanitz erklärt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Wettermodellen

- Fliegen, um die Luft zu schmücken:
phantastische und spektakuläre Bilder von Felix Wölk

- Im Land der Geierwally:
Markus Schmidt stellt das Fluggebiet Bach/Jöchelspitze vor.
- Sicherheit:
Gedanken zum Starkwindfliegen

- Für Anfänger:
Burkhard Martens erklärt das Thermikfliegen - verständlich und unterhaltsam

- Landebier:
Erstmals in einer Ode besungen

- Bunny'n Style:
Bunnies in stylischen Klamotten

- Exklusivbericht über den gescheiterten Rekordversuch des Extremsportlers Andi Siebenhofer. Mit seinem motorisierten Gleitschirm wollte er vorvergangenen Monat das Mittelmeer überqueren.

- Für danach: DVD

Und natürlich gibt es da noch einiges mehr, wir wollen ja nicht alles verraten.



Fliegen um die Luft zu schmücken

Immer wieder schoss Charlie im Goldgelb des Sonnenunterganges an mir vorbei, als befände er sich in Trance. Mit den Zellöffnungen schaufelte er bei messerscharfen Wingovern Sand in die Kammern seines Flügels, während eine seiner Hände über die Düne strich. Dann trudelte er herab, stand barfuss im Sand, handelte seinen Flügel blind in der Seebrise und bewegte sich dabei wie eine Spinne. Nun sprang er kopfüber zurück in den Wind, um sein Spiel fortzusetzen. Es schien, als lebe er in einer anderen Welt. In seiner Welt, einer aus Wind geschaffenen. Es war eine vergängliche Zierde, als er flog, doch für mich als seinen einzigen Zuschauer war es auch etwas Unvergessliches. Hier, kurz vor der Dunkelheit an einem versteckten Winkel der riesigen Düne, gab es sonst niemanden, der ihn hätte sehen können. Und alles, was er hier tat, das tat er für sich, und er tat es um seiner schöngeistigen Natur willen - um die Erde zu verzieren mit seiner Flugkunst.

Mehr im Heft...



Fluggebiet Lechtal

Grob gesagt zwischen den Blechschlangen am Fernpass und den mondänen Skigebieten am Arlberg, zwischen Allgäuer Hauptkamm und Lechtaler Alpen liegt ruhig und fast etwas vergessen das Tiroler Lechtal. Keine Transitroute, keine nennenswerte Industrie belastet diese abgelegene Region; der Lech als letzter unverbauter Wildfluss der Nordalpen wäre allein schon eine Reise wert. Umso mehr, wenn man ihn vom Logenplatz unter dem Schirm aus betrachten kann. Dazu stellt die Jöchelspitze gerade den passenden Startpunkt dar. Schon ab dem Spätwinter spendieren die steilen, grasigen Hänge genug Thermik, um sogar kleinere Strecken anzugehen.

Mehr im Heft...



Exklusivbericht: Mittelmeerüberquerung mit dem Motorschirm

Seit geraumer Zeit hat Andi Siebenhofer, der bereits im letzten Jahr mit seinem pazifistisch motivierten Flug zum Vatikan Aufsehen erregt hat, eine Vision umgetrieben: Er wollte mit einem motorisierten Gleitschirm das Mittelmeer überqueren. Die Vorbereitungen für dieses Projekt waren mit einem immensen technischen und bürokratischen Aufwand verbunden...Und als es soweit war, ging es für den 26-jährigen Steirer nur mehr ums Überleben...

Mehr im Heft...


Meteo: Wettermodelle

Der Traumsommer der letzten Saison war schon etwas ganz Besonderes. Wenn man Lust und Zeit hatte, schnappte man sich einfach den Schirm, checkte kurz die Windrichtung und ging fliegen. Die "rundum-sorglos-Wetterlagen" der vergangenen Saison machten es den Thermiksüchtigen wirklich leicht, ihr Level an Glückshormonen hoch zu halten. Doch die Bezeichnung "Jahrhundertsommer" läßt schon ahnen, dass es sehr wahrscheinlich etwas dauern wird, bis wir Vergleichbares erleben dürfen. Und daran dürften auch Klimawandel und Treibhauseffekt nichts ändern! Also stellen wir uns schon mal innerlich darauf ein, dass folgende Sätze wieder vermehrt Einzug in den Wetterbericht halten: "Für die Jahreszeit zu kühl" oder "Stabiles Hochdruckwetter ist weiterhin nicht in Sicht". Denn ob es uns gefällt oder nicht, wir leben in einer Klimazone, in der bewegtes Wetter vorherrscht und das häufig auch im Sommer. Langer Rede kurzer Sinn: Es werden wieder Zeiten kommen, in denen wir gebannt die Wetterkarten anschauen und in denen uns jeder kleine Hochdruckkeil, der das Wochenende nur etwas streift, wahre Jubelschreie entlocken wird. Und wenn also dieser klimatische Normalzustand wieder hergestellt ist, wird sich die Frage stellen, welchem Wettermodell man am ehesten durch den Karten-Dschungel trauen kann...

Mehr im Heft...

Disclaimer   -   Impressum   -   Kunden